Urlaubsberichte
Alpines Skivergnügen und Loipenspaß auf und rund um den Feldberg
In den „Vier Schönen“ Gemeinden des Hochschwarzwaldes steht den Urlaubern aller Alterstufen eine faszinierende Naturlandschaft, sowie touristisches Engagement der Gastgebergemeinden zur Seite – dies in allen Jahreszeiten.
In den Wintermonaten ist verständlicherweise der Feldberg, als größter Berg Baden-Württembergs, mit seinem umfangreichen Wintersportangebot in dieser Region das Ziel tausender Besucher und saisonaler Magnet. Bis weit in das neue Jahr werden Snowboarder und Skifahrer die 28 Lifte bergauf nutzen und Pisten jeder Schwierigkeit bergab gleiten.
Normalerweise fahre ich alpine auf Ski, doch dieses Jahr möchte ich das Snowboarden erproben. Bei der „Skischule-Thoma“ leihe ich mir das Board für 13,00 Euro – Brille und Handschuhe habe ich vergessen und so investiere ich weitere 8,00 Euro in mein Pistenabenteuer. Die Tageskarte am Liftverbund kostet mich 25,00 Euro …es kann losgehen.
Ich merke schnell, dass ich nicht unbegabt bin für das Snowboarden …nach nur vier Stürzen und einer dreiviertel Stunde stehe ich oberhalb des Lifts an der Red Bull Bar –Grafenmatt und rauche eine Zigarette zu meinem Colaweizen. Überhaupt stehen an allen Schirmbars, sowie den Sonnenterassen Aschenbecher auf den Tischen, aber eben auch nur hier. Überall drinnen sonst, ist das Rauchen verboten – schon aus Platzgründen gibt es kaum Raucherzimmer.
Ich habe Glück – die Sonne wärmt den Tag in ihrem schönsten Licht. Somit ist es nicht nötig Innenräume aufzusuchen und ich genieße die Stunden mit Ballermannstimmung am Grafenmatt. Für den Abstieg auf dem ungewohnten Board benötige ich rekordverdächtige zwanzig Minuten, die Hälfte der Strecke darauf liegend. Nun habe ich Hunger. Meine Anfrage auf dem Tourismusbüro nach einem Restaurant mit Rauchmöglichkeit wird hilfsbereit, aber auch etwas hilflos bearbeitet – bis letztendlich erleichtert eine Empfehlung kommt: „Gehen Sie doch in die „Albquelle“…da wurde gestern geraucht.“
Die „Albquelle“ liegt in 1230 m Höhe direkt im Wintersportgebiet und ist auch für nichtrauchende Urlauber eine Empfehlung. Die Speisen sind reichlich und ausgezeichnet, der Raucherraum in traditionellen Stil eingerichtet. Ich fühle mich wohl. Nach meinen sportlichen Tageshöchstleistungen und dem ausgedehnten Abendessen beschließe ich im Hause zu übernachten und freue mich über das kleine Kontingent an Zimmer mit Aschenbecher, welche das Hotel bereithält.
Tipps Feldberg:
Nach einer erholsamen Nacht am Feldberg und einem ausgedehnten Frühstück möchte ich heute nach Hinterzarten wandern. Ich nehme den Karl-Egon-Weg bergab, vorbei am idyllischen Feldsee und dem „Raimartihof „. Mit Muskelkater und ungeübt als Wanderer, erreiche ich mein Ziel nach wenigen Stunden – es geht meist bergab, ich habe kein Gepäck und die Wege trotz Schnee sind schön gespurt. Viele Wanderer lassen sich wie ich, diese und weitere Wanderstrecken, ihr Reisegepäck transportieren. Einen großen Service liefert hier die „Schwarzwälder Wanderidee“ die seit 1975 „Wandern ohne Gepäck“ orgaqnisiert. Mein Vesper in Hinterzarten nehme ich im „Pfännle“ ein, da dieses über eine gut-bürgerliche Speisekarte und einen Raucherraum verfügt. Na also es geht doch – auch hier ist der zwar kleine Raum gut gelüftet und angenehm eingerichtet. Das Essen schmeckt bestens, der Wirt selber ist Metzger und hat leckeres ...
Auf meine Frage, wo ich denn als Raucher übernachten könne, empfiehlt man mir die Häuser:
Hotel Imbery, Schwarzwaldhof und das Parkhotel Adler. Leider ist meine Reisekasse nicht auf Fünfsternehäuser wie das Parkhotel vorbereitet und ich finde ein wunderschönes Raucherzimmer im Hotel Imbery...und Melanie regelt das mit der Rechnung. Aber ich beschließe im Adler ein paar Cocktails zu trinken und der Gerechtigkeit halber, im Schwarzwaldhof zu Abend zu speisen.
Mit einer Kutschfahrt durch schönste Winterlandschaften an den "Ospelehof" vertreibe ich mir meine Mittagszeit. Ohne merklich auf mein Raucherverhalten achten zu müssen, Esse, Trinke und Verweile ich in Hinterzarten, bis spät in der Nacht ich der Restaurant und Kneipenrunde Tribut zahle.
Tipps in Hinterzarten:
Geschrieben am: 19.01.08 von Smokey
